Tapezieren Basiswissen

Tapezieren ist gleich Streichen? So einfach kann man es dann doch nicht vergleichen. Tapete bringt mehr Abwechslung an die Wand als nur ein andersfarbiger Anstrich. Worauf es zu achten gilt, wird in diesem DIY-Ratgeber beschrieben.

  1. Unterschiedliche Arten von Tapeten
  2. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Lichtbeständigkeit
  3. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Musteranschluss
  4. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Abwaschbarkeit
  5. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Entfernen der Tapete
  6. Rollenbedarf und Verschnitt beim Tapezieren berechnen
  7. Der richtige Kleber für jede Tapete
  8. Richtig anbringen
  9. Materialliste

1. Unterschiedliche Arten von Tapeten

Die große Produktvielfalt bei Tapeten ergibt sich zum einen aus den vielen unterschiedlichen Designs und zum anderen aus den zur Verfügung stehenden Materialien. Unsere kleine Tapeten-Kunde gibt Ihnen deshalb einen Überblick und erklärt, welche Tapete sich am besten für welchen Einsatzbereich eignet:

Papiertapete
ist ein farbiger oder weißer Wandbelag aus bedrucktem, glattem oder geknittertem Papier.

Raufasertapete
ist durch die eingearbeiteten Holzfasern, denen sie ihre charakteristische Körnung und die raue Oberfläche zu verdanken hat, besonders robust und eignet sich gut zum mehrmaligen Überstreichen.

Strukturtapete
setzt sich aus einem Papierträger mit aufgeschäumter Oberfläche zusammen. Die unterschiedliche Höhe des Schaums verleiht der Strukturtapete ihre Haptik.

Kompaktvinyltapeten
bestehen aus einem Trägerpapier mit einer Vinylbeschichtung, die in der Regel scheuerbeständig ist. Nicht alle Varianten der Kompaktvinyltapete eignen sich für Feuchträume, da nicht alle Feuchtigkeit aufnehmen können.

Vliestapete
ist besonders einfach zu tapezieren. So können Sie beim Anbringen der Tapete den Kleister einfach auf die Wand oder die Tapete auftragen und dann die Tapete verkleben. Auch das Entfernen der Tapete gestaltet sich in der Regel unkompliziert: Einfach abziehen – fertig! Für die Herstellung der Vliestapete wird ein einseitig imprägniertes, sehr stabiles Vliesträgermaterial eingesetzt.

 

2. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Lichtbeständigkeit

Auf den Tapetenrollen finden Sie einige Symbole, die die unterschiedlichen Eigenschaften der Tapete darstellen und Hinweise zur Verarbeitung geben.

Über die Lichtbeständigkeit bzw. die Farbbeständigkeit der Tapete gegenüber normalem Licht geben unterschiedliche Sonnensymbole Auskunft. Von links nach rechts: „ausreichend lichtbeständig“ bis „ausgezeichnet lichtbeständig“

3. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Musteranschluss

Vier Pfeilsymbole erklären den Musteranschluss der Tapete: ansatzfrei (siehe erster Kreis), zum Beispiel bei unifarbenen oder Tapeten mit Längsstreifen. Ein sogenannter gerader Ansatz sagt aus, dass die Musterhöhe bei allen Rollen identisch ist (siehe zweiter Kreis). Beim versetzten Ansatz erhalten Sie zusätzliche Informationen zu Versatz und Rapport (siehe dritter Kreis). Das Muster der nächsten Rolle verschiebt sich dabei jeweils um die Versatzangabe.

4. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Abwaschbarkeit

Die Abwaschbarkeit wird beispielsweise durch eine zunehmende Anzahl an Wellenlinien gekennzeichnet. Ist eine Bürste dabei, ist die Tapete sogar scheuerbeständig.

5. Symbole und Bezeichnungen von Tapeten: Entfernen der Tapete

Wichtig sind die Symbole, die erklären, wie Sie die Tapete entfernen sollten: Nass (siehe erster Kreis), spaltbar (siehe zweiter Kreis) oder restlos trocken (siehe dritter Kreis) sind hier die unterschiedlichen Möglichkeiten. Weitere Symbole verraten Ihnen, ob die Tapete überstreichbar oder wie sie zu verarbeiten ist.

Beachten Sie beim Kauf mehrerer Rollen die Anfertigungsnummer, um Farbunterschiede sicher auszuschließen. Diese zeigt Ihnen an, ob die verschiedenen Rollen aus einer Produktionscharge stammen und wird in der Regel auf dem Etikett ausgewiesen.

6. Rollenbedarf und Verschnitt beim Tapezieren berechnen

Entscheidend für den Tapetenbedarf sind Raumhöhe und -umfang, abzüglich der Fläche von Fenstern und Türen. Der Rollenbedarf für ansatzfreie Tapeten lässt sich mit folgender Faustformel ganz einfach berechnen: Das Flächenmaß geteilt durch 5 ergibt die Anzahl benötigter Rollen (Euro-Rollenmaß 10,05 x 0,53 m). Für eine Wand mit 20qm benötigen Sie also 20 : 5 = 4 Rollen Tapete.

Bei Tapeten mit Versatz teilen Sie die Fläche besser durch 4, damit Sie auch sicher genug Material zur Verfügung haben. Grundsätzlich können Sie mit 10 bis 15% Verschnitt rechnen – bei gemusterten Tapeten oder Fototapeten eher mehr.

7. Der richtige Kleber für jede Tapete

Für jede Tapete gibt es auch den passenden Kleber:

  • Normalkleister für Papiertapeten oder Bastelarbeiten
  • Spezialkleister für Raufaser oder für Struktur- und Prägetapeten
  • Vliestapetenkleister für glatte und geprägte Vliestapeten
  • Kraftkleister eignet sich für alle Tapeten gleichermaßen – vor allem, wenn Sie ein Kleistergerät verwenden.

Der Hersteller gibt das korrekte Mischverhältnis an. Gängig ist für diesen Spezialkleister ein Verhältnis von 1:20, ein Teil Kleister und 20 Teile Wasser. Geben Sie zuerst kaltes, klares Wasser in einen Eimer, fügen Sie dann den Kleister unter Rühren – beispielsweise mit einem Stück Holz – langsam hinzu und lassen Sie das Gemisch nach Herstellerangaben quellen. Vor Beginn der Tapezierarbeiten rühren Sie noch einmal kräftig um.

8. Richtig anbringen

Setzen Sie die Tapetenbahnen immer oben an der Wand an: Lassen Sie den oberen Teil der Bahn ein wenig überstehen und drücken Sie ihn dann darunter leicht an. Anschließend bringen Sie die gesamte Bahn vorsichtig und gleichmäßig an der Wand entlang an. Nach dem Ankleben streichen Sie die Tapetenbahn mit einer Malerbürste oder einem Andrückspachtel glatt und entfernen so möglichst alle Luftblasen.

9. Material- und Werkzeugliste

ggf. Spachtelmasse (zum Verputzen von Löchern und Rissen)

ggf. Tiefgrund (zum Aufbringen einer Wandgrundierung)

Abdeckvlies

Klebeband

Tapetenlöser

Tapetenkleister

Zollstock ggf. Tapetenstachelwalze oder Tapetentiger (zum Perforieren hartnäckiger Alttapeten)

ggf. Bandschleifer (zum Abschleifen von Unebenheiten)

Tapeziertisch

Spachtel

ggf. Dampftapetenlöser ggf. Kleistergerät (für größere Flächen)

Eimer

Wasserwaage oder Senklot

Tapezierbürste

Tapetennahtroller

Rakel

Cuttermesser oder Schere

ggf. Leiter

In diesem Sinne: Frohes Kleistern und Kleben!

 

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Deckenleuchte selbst installieren

Nicht nur bei jedem Umzug, auch bei Renovierungen sollten Deckenleuchten abmontiert und später wieder angeschlossen werden. Dabei müssen Sie vor allem auf Ihre Sicherheit beim Umgang mit elektrischen Geräten achten. Falls Sie sich noch nicht bereit für die Installation fühlen, können Sie sich jederzeit an das Team von ServiceFix wenden. Unsere Elektromeister kümmern sich schnell und zverlässig auch um Ihre Lampen und Deckenleuchten.

Falls sie für die Installation bereit sind, hilft Ihnen diese Anleitung, dass alles sicher und ordnungsgemäß abläuft.

Deckenleuchte

Was benötigen Sie:

  • Phasenprüfer
  • Lüsterklemme
  • Leiter
  • Schraubenzieher
  • ggf. Abisolierzange

 

 

Schritt 1: Sicherheit

Egal, um welche Art Elektroinstallation es sich handelt: vor Beginn der Arbeit sollten Sie auf jeden Fall die Sicherung abschalten und den Stromkreis am Deckenauslasskabel auf Stromfreiheit überprüfen. So stellen Sie sicher, dass kein Strom mehr durch die Leitungen fließt. Alleine den Lichtschalter auszumachen, reicht nicht aus.

Die Sicherung finden Sie im Verteilerkasten Ihres Hauses. Die betreffenden Bereiche sind entsprechend beschriftet (Küche, Bad, Flur, Keller, etc.)

Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie mit einem sogenannten Phasenprüfer unbedingt kontrollieren, ob wirklich keine Spannung mehr vorliegt. Der Phasenprüfer ist häufig sogar im Schraubenzieher inbegriffen. Falls noch Strom auf der Leitung ist, leuchtet meistens ein rotes Lämpchen auf.

Schritt 2: Lüsterklemme

Die Lüsterklemme dient dazu, die verschiedenen Kabel miteinander zu verbinden.

Falls keine Lüsterklemme vorhanden ist, muss nun eine angebracht werden. Sie können sich diese aus dem Fachhandel oder Baumarkt besorgen.

Sollte Ihre Lampe einen eigenen Stromanschluss haben, dann müssen Sie die Lüsterklemme am Deckenauslasskabel entfernen
Lösen Sie die Schrauben an der Lüsterklemme nur so weit, dass die einzelnen Drähte ohne Schwierigkeiten hineinpassen. Achten Sie dabei darauf, dass die kleinen Schrauben nicht zu weit hinausdrehen, sonst fallen diese heraus.

Neben dem Elektroanschluss an der Decke finden Sie einen Haken, woran die Lampe aufgehängt wird. Das geschieht über die Zugentlastung, die sich am Stromkabel befindet. Damit können Sie auch die Länge des Stromkabels einstellen. Je nach Design und Art der Lampe bestimmen Sie dadurch wie tief die Leuchte hängen soll.

Am Stromkabel befindet sich der sogenannte Baldachin, mit der Sie später die Anschlussstelle mit den ganzen Kabeln verdecken können.

Schritt 3: Verbindung

An der Lüsterklemme befinden sich beidseitig Löcher für die Stromadern. Auf der einen Seite werden die Kabel aus der Stromleitung gesteckt und auf der anderen Seite die Kabel der Lampe. Die Verbindung muss polrichtig erfolgen, d.h. die gleichfarbigen Kabel müssen immer genau gegenüberliegend verbunden werden.

In der Regel sollten Sie drei Adern an der Decke sehen:

grün-gelbes Kabel: erst stecken Sie den Schutzleiter P (auch als Erdung bekannt) in den Anschlusspunkt der Lüsterklemme
blaues oder graues Kabel: dann folgt der Neutralleiter N (auch als Nulleiter genannt)
schwarzes oder braunes Kabel: als letztes wird die Phase (liefert den Strom für die Lampe) in die Lüsterklemme gesteckt

Stecken Sie die Adern auf beiden Seiten gegenüberliegend in die Löcher der Lüsterklemme und fixieren Sie die Kabel mit der Feststellschrauben.

Gut zu wissen:

  • bei Lampen mit einer Fassung aus Kunststoff kann die Erdung (1.) weggelassen werden
  • vor allem in Altbauten kommen häufig nur zwei Adern aus der Decke: die Neutralleiter und die Phase
  • möchte man eine Lampe abmontieren, gilt die umgekehrte Reihenfolge: Zuerst die Phase, dann den Neutralleiter und als letztes den Schutzleiter abklemmen

Schritt 4: Sicherung einschalten, Lampe testen

Verdecken Sie erst die ganzen Drähte, während Sie den Baldachin über die Anschlussstelle ziehen. Versuchen Sie, das Lampenkabel dabei möglichst gut darin zu verstecken. Falls es sich um einen Deckenstrahler handelt, müssen Sie diese zum Schluss ebenso festschrauben.

Jetzt können Sie die Sicherung im Stromkasten wieder einschalten.

Wenn Sie alles richtig gemacht haben, sollte der Strom ab dem Zeitpunkt an wieder fließen und Sie können Ihre Lampe mit dem Lichtschalter ein- und ausschalten.

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Rauchmelder: Auswahl, Montage, Wartung (DIN14676)

Rauchmelder: Auswahl, Montage, Wartung (DIN14676)

Seit dem 01.01.2013 sind Rauchmelder bei allen Neu- und Umbauten Pflicht und ab dem 31.12.2017 sind die auch in Bestandwohnungen in Bayern Pflicht. In diesem Beitrag erfahren Sie, wer die Verantwortung für diese Rauchmelder hat, wo Sie die Rauchmelder montiert sollten und viele weitere spannende Details.

Brandmelder

Schritt 1: Wer ist verantwortlich für die Rauchmelder?

Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass die Rauchmelder in den Räumen montiert werden. Für die Wartung/Instandhaltung ist der Mieter verantwortlich.

Sind Sie als Vermieter, oder Eigentümer verantwortlich die Rauchmelder zu montieren, haben Sie zwei Auswahlmöglichkeiten.

Sie können zwischen 230V-Rauchmelder, oder batteriebetriebene Rauchmelder wählen.

230V-Rauchmelder werden meist in gewerblichen Immobilien verwendet und benötigen einen durchgängigen Zugang zum Stromnetz. Trotzdem besitzen diese Rauchmelder Batterien, falls es zum Stromausfall kommt. Sollte die Montage in Neu- und Umbauten nicht schon in der Konstruktion der Immobilie geplant worden sein, sind Umbauten in Bestandswohnungen meist sehr kostenintensiv und sollten vom Fachmann durchgeführt werden. Buchen Sie einen Elektroservice unter https://servicefix.de und ein Elektromeister kommt zu Ihrem Wunschtermin bei Ihnen vorbei.

Batteriebetriebene Rauchmelder benötigen keine externe Stromquelle, die integrierte Batterie reicht aus. Sollte die integrierte Batterie einen kritischen Ladezustand erreichen, gibt der Rauchmelder regelmäßig ein akustisches Signal ab. Dann sollten Sie die Batterien des Rauchmelders wechseln. Sollte dies nicht möglich sein (z.B. durch eine integrierte Batterie), sollten Sie den kompletten Rauchmelder austauschen. Achten Sie bei der Auswahl des batteriebetriebenen Rauchmelders auf das Gütesiegel „Q“. Diese Rauchmelder haben meist qualitativ hochwertigere Batterien und Komponenten verarbeitet, sodass diese Rauchmelder um die 10 Jahre halten.

Nach DIN14676 ist es Pflicht, dass der Vermieter die Rauchmelder nach 10 Jahren austauschen muss. Da die Batterien bei 230V-Rauchmeldern nach einer gewissen Zeit an Ladekapazität verlieren, sollten Sie diese ebenso nach 10 Jahren ausgetauschen.

Der Mieter ist verpflichtet einmal im Jahr die Rauchmelder auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen. Dies sollten Sie entsprechend der Betriebsanleitung Ihrer Rauchmelder durchführen. Oft gibt es eine Testtaste bei den Rauchmeldern um das akustische Signal zu testen. Des Weiteren sollte der Vermieter die Funktionstüchtigkeit bei Rauch testen (siehe Betriebsanleitung).
Bei 230V-Rauchmeldern muss dieser Test einmal mit aktiver Stromverbindung und einmal ohne Stromverbindung durchgeführt werden, um die Funktionstüchtigkeit der Batterien zu testen.

Sollte der Vermieter seiner Pflicht nicht nachkommen und keine Rauchmelder in den Räumen montieren, kann es sein, dass die Brandschutzversicherung im Brandfall nicht im vollen Umfang greift.
Kommt es zu Personenschaden kann der Vermieter der fahrlässigen Körperverletzung bezichtig werden.

Schritt 2: Wo muss ich den Rauchmelder montieren?

Generell ist es zu empfehlen, dass in jedem Raum ein Rauchmelder montiert ist. Nach DIN 14676 ist es Pflicht, dass in Kinderzimmern, Schlafbereiche, Fluren und Rettungsgängen Rauchmelder montiert sein müssen. Sollte die Raumfläche über 60m² betragen, müssen zwei Rauchmelder montiert werden. In Treppenhäusern und Galerien muss ein Rauchmelder in der obersten Etage montiert werden, empfohlen ist ein Rauchmelder in jeder Etage. In der Küche und im Bad gibt es keine Rauchmelderpflicht, da es sonst zu Täuschungsalarmen aufgrund von Wasserdämpfen kommen kann. Es gibt spezielle Rauchmelder für Bad und Küche, wenden Sie sich dafür an einen Fachmann. In Fluren sollte der 1. Rauchmelder im Abstand von 7,5m zur Stirnwand montiert werden. Die weiteren Rauchmelder im Abstand von 15m.

Generell sollten Rauchmelder stets zentral in Räumen montiert werden. Wenn möglich sollte der Abstand zur Wand min. 0,5m betragen. Der Rauchmelder sollte immer in waagerechter Position montiert werden, daher nicht an Dachschrägen montieren.

Es reicht nicht, wenn man den Rauchmelder einfach auf einen Schrank legt!
Unter Umständen funktioniert der Rauchmelder dort nicht ordnungsgemäß. Generell sollten Sie darauf achten, dass Sie den Rauchmelder nie durch große Möbel verdecken, ihn überstreichen, oder verdrecken. Montieren Sie den Rauchmeldern beim Umzug oder Renovierungsarbeiten ab.

Schritt 3: Montage

Die Montage von 230V-Rauchmeldern sollte von Fachkräften durchgeführt werden, da eine Verbindung zum Stromnetz hergestellt werden muss.

Batteriebetriebene Rauchmelder besitzen entweder einen Klebestreifen, oder werden mit Dübel und Schrauben an die Decke gebohrt.

Sollten Sie einen Rauchmelder mit Klebestreifen haben, befreien Sie zuerst die Deckenfläche von Staub und Dreck. Ziehen Sie anschließend die Schutzfolie des Klebestreifens ab und drücken Sie den Rauchmelder 5 Sekunden kräftig gegen die Decke.

Manche Rauchmelder müssen an die Wand gebohrt werden. Zuerst sollten Sie sich versichern, dass Ihre Decke zum Bohren geeignet ist. Sollten Sie sich unsicher sein, fragen Sie Ihren Vermieter. Folgen Sie den Anweisungen in der Montageanleitung, die zusammen mit den Rauchmeldern geliefert wird, oder buchen Sie einen Service unter: https://servicefix.de/ und buchen Sie einen Handwerker zu Ihrem Wunschtermin.

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Spachteln leicht gemacht!

Spachteln ist nötig, um beispielsweise Schlitze zu schließen, die für Wasser- oder Elektronikinstallationen in die Wand geschlagen wurden, oder um Bohrlöcher zu schließen. Häufig hilft die Spachtelmasse auch bei kleineren Ausbesserungsarbeiten, wie z.B. bei Spannungsrissen, oder bröckelnder Fassade.

Spachteln

Was benötigen Sie:

  • Spachtelmasse (siehe Schritt 1)
  • Spachtel
  • Schleifpapier

 

 

Schritt 1: Spachtelmasse vorbereiten

Es gibt verschiedene Arten von Spachtelmasse. Die richtige Wahl hängt von der zu verspachtelnden Oberfläche ab.

Zementgebundene Spachtelmasse sollten Sie für Nassräume, Fußböden und im Außenbereich wählen. Feuchtigkeit hat keinen Einfluss auf die Spachtelmasse. Nicht für den Innenbereich verwenden! Zementspachtelmasse ist alkalisch, was zu Verfärbungen, beispielsweise bei Tapeten, führen kann.

Gipsspachtelmasse ist der universelle Grundstoff für alle Spachtelarbeiten im Innenbereich. Er ist ph-neutral und daher mit allen Materialien verträglich. Gips sollte keiner dauerhaften Feuchtigkeit ausgesetzt werden, da Gips diese Feuchtigkeit aufnimmt.

Kunstharzspachtel ist der Allrounder unter den Spachtelmassen. Er eignet sich für den Innen- und Außenbereich, auf Holz, Metall oder mineralischen Untergründen. Die Trockenzeit ist bei Kunstharzspachtelmasse erheblich länger, als bei Gips-, oder Zementspachtelmasse. Zudem lassen sich Kunstharzspachtelmassen nicht über längere Zeit aufbewahren, da der Wasseranteil in der Spachtelmasse verdunstet und die Spachtelmasse erhärtet.

Entweder kaufen Sie die passende Masse fertig gemischt, oder Sie mischen die Spachtelmasse selber. Das richtige Mischverhältnis zwischen Wasser und Pulverspachtelmasse finden Sie meist bei den Angaben des Herstellers.

Wichtig: Gießen Sie zuerst das Wasser ein und danach die Pulverspachtelmasse! Lassen Sie die Spachtelmasse erst 2-5 Minuen stehen und vermischen Sie erst dann die Masse.

Schritt 2: Oberfläche vorbereiten

Kleben Sie mit Abklebfolie alle Stellen ab, die nicht verspachtelt werden sollen und legen sie ggf. Malerfolie auf den Boden, um Flecken zu vermeiden. Entfernen Sie alle losen/bröckeligen Bestandteile von der Oberfläche.
Wischen Sie mit einem nassen Lappen über die zu verspachtelnde Oerfläche, um den Staub zu binden und so die Festigkeit der Spachtelmasse zu erhöhen. Dies ermöglicht zudem ein besseres Eindringen der Spachtelmasse in die Risse.
Bei Löchern: Entfernen Sie alle Schrauben, Nägel, oder Dübel aus der Wand und reinigen Sie die entstandenen Löcher (z.B. mit einem Staubsauger).

Schritt 3: Spachtelmasse auftragen

Tragen Sie die Spachtelmasse mit dem Spachtel immer von unten nach oben auf und drücken Sie diese kräftig in Risse und Löcher, bis diese vollständig ausgefüllt sind. Um Hohlräume zu vermeiden, arbeiten Sie sich bei größeren Flächen von außen nach innen vor. Sparen Sie nicht mit Spachtelmasse!
Ziehen Sie die Oberfläche der Spachtelmasse mit dem Spachtel glatt und lassen Sie Spachtelmasse gut trocknen. Angaben zur Tockenzeit finden Sie bei den Informationen des Herstellers.

Schritt 4: Abschleifen der Oberfläche

Wenn die Spachtelmasse trocken ist, sollten Sie auftretende Erhebungen mit Schleifpapier abschleifen. Mögliche Erhebungen sieht man später beim streichen/tapezieren.

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Fenster abdichten einfach gemacht!

Jeder kennt das Problem: Es zieht in der Wohnung und die Heizkosten erhöhen sich Monat für Monat. Außerdem stört der Straßenlärm von außen. Um solche Umstände bei Ihnen zu Hause zu vermeiden, sollten Sie Ihre Fenster überprüfen und regelmäßig abdichten.

Wir stellen Ihnen die einfachsten und günstigsten Dichtungsvarianten vor, die für Spaltbreiten von 1 bis 3,5 Millimeter geeignet sind.

Fensterabdichten

Was benötigen Sie:

  • Dichtung, Silikon oder Acryl
  • Reinigungsmittel
  • Maßband, Schere

 

 

Schritt 1: Überprüfung der Dichtung

Um die Stellen, an denen es zieht ganz leicht zu entdecken, können Sie zum Beispiel eine Kerze anzünden und diese vor das geschlossene Fenster stellen. Führen Sie nun die Kerze am Fensterrahmen entlang und achten Sie auf die Flamme: Wenn die Flamme sich an einer Stelle mehr bewegt, als an anderen Stellen, dann ist die Dichtung des Fensters an dieser Stelle mangelhaft. Wichtig: Achten Sie dabei auf leicht entzündbare Stoffe und Materialien im Festerbereich, wie Gardine, Jalousien etc.

Schritt 2: Auswahl der richtigen Dichtung

Die Wahl des richtigen Dichtungsmaterials ist maßgeblich entscheidend für die Lebensdauer der Dichtung.

Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder kaufen Sie fertige Dichtungsstreifen, oder Sie tragen die Dichtung selber auf, in Form von Acryl, oder Silikon.

Wenn Sie fertige Dichtungen im Baumarkt kaufen, haben Sie die Wahl zwischen einem Schaumstoff- und einer Gummidichtung. Gummidichtungen sind meist etwas teurer, haben aber eine Lebensdauer von 4-8 Jahren, während die Schaumstoffvariante nach 2-4 Jahren erneuert werden sollte. Dafür lassen sich Schaumstoffdichtungen leichter ankleben, da sie sehr biegsam sind.

Sie können aber auch die Dichtung selber auftragen. Als Materialien haben sich Sie Acryl oder Silikon bewährt.

Acryl hat dem Vorteil, dass es sich überstreichen lässt. Daher wird Acryl meisten für Dichtungen im Innenraum gewählt.

Silikon hingegen ist wasserabweisend, lässt sich somit nicht überstreichen, ist dadurch aber die richtige Wahl im Außenbereich. Sollten Sie ihr Fenster von außen auch abdichten wollen, sollten Sie Silikon wählen, da es die Feuchtigkeit abweist.

Beide Materialien können Sie in Kartuschen im Baumarkt kaufen und dann selber auftragen.

Schritt 3: Reinigung

Um die Fläche für die neue Dichtung richtig zu reinigen, gehen Sie nicht anders als bei gewöhnlichem Fenster putzen vor. Das selbstklebende Band muss auf einer staub- und fettfreien Fläche geklebt werden. Daher reinigen Sie den Fensterrahmen sorgfältig mit einfachem Putzmittel, wie z.B. Spülmittel oder Glasreiniger.

Schritt 4: Dichtung abmessen und zuschneiden

Wenn Sie fertige Dichtungen gekauft haben, messen Sie die benötigte Länge am Fensterrahmen ab und schneiden Sie nach diesem Maß die Dichtungen auf die richtige Länge. Dafür können Sie eine normale Haushaltsschere benutzen.

Unser Tipp: Falls mehrere Fenster abgedichtet werden müssen, empfiehlt es sich, jeden Rahmen für sich auszumessen. Insbesondere in älteren Häusern weichen die Maße der Fenster oft voneinander ab.

Schritt 5: Abdichten

Die abgemessenen Streifen legen Sie einfach im Fensterrahmen an. Ziehen Sie den Schutzstreifen von der Klebeschicht ab und drücken Sie die Dichtung gleichmäßig mit der anderen Hand kräftig gegen den Rahmen. Achten Sie darauf, dass auch die Ecken komplett geschlossen sind!

Sollten Sie die Dichtung selber auftragen wollen, schrägen Sie die Kartusche an der Spitze auf die gewünschte Breite an. Tragen Sie nun die Dichtung langsam von oben nach unten auf und achten Sie auf eine gleichmäßige Verteilung des Dichtungsmaterials. Achten Sie darauf, dass auch die Ecken komplett geschlossen sind! Lassen Sie das Dichtungsmaterial 2-3 Stunden trocknen.

Nach diesen einfachen Schritten sind Ihre Fenster mit Sicherheit ein gutes Stück dichter und sowohl Wind- als auch Winterfester geworden.

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Wasserhahn/Armatur selber wechseln

Keine Lust mehr auf einen tropfenden Wasserhahn? Das kalkhaltige Wasser hat Ihre alte Armatur verstopft? Wir helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Wasserhahns/der richtigen Armatur und erklären Ihnen Schritt für Schritt, worauf Sie bei der richtigen Montage achten müssen.

Wasserhahn

Was benötigen Sie:

  • Den richtigen Wasserhahn/Die richtige Armatur (Hochdruck-, oder Niederdruckwasserhahn/-armatur)
  • Silikon, oder Dichtungspaste
  • Eimer und Putztücher, um austretendes Wasser zu entfernen
  • Maulschlüssel oder Wasserpumpenzange

Schritt 1: Auswahl des richtigen Wasserhahns/der richtigen Armatur

Als erstes sollten Sie sich informieren, ob Sie ein Hochdruck-, oder ein Niederdruckwasserhahn/-armatur benötigen. Dies können Sie zum Beispiel an der ND (Niederdruck), oder HD (Hochdruck)-Bezeichnung auf dem alten Wasserhahn/der alten Armatur erkennen.

HD-Wasserhähne/Armaturen werden direkt mit den Wandanschlüssen verbunden und es gibt einen Warm- und einen Kaltwasserzugang.

Sollten Sie einen Warmwasserspeicher/Boiler besitzen, haben Sie nur einen Wandanschluss und Sie benötigen ein ND-Wasserhahn/Armatur. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Boiler den Druck nicht aushält und platzt.

Wichtig: Bitte erkundigen sie sich im Vorfeld, ob der Kasten unter der Spüle ein Durchlauferhitzer oder ein Warmwasserspeicher/Boiler ist. Verwechslungen kommen häufig vor und können für enormen Schaden sorgen.

Des Weiteren unterscheiden sich die beiden Arten von Wasserhähnen/Armaturen durch die Anzahl der Zugänge. Die HD-Variante hat nur 2 Zugänge, die ND-Variante hat 3 Zugänge (Kaltwasserzugang aus dem Wandanschluss+ Boilerzulauf und Boilerablauf).

Schritt 2: Entfernung des alten Wasserhahns/der alten Armatur

Bevor Sie den alten Wasserhahn/die alte Armatur entfernen können, müssen Sie unbedingt das Wasserventil jedes Wandanschlusses unter dem Waschbecken schließen. Drehen Sie diese Ventile zu, bis diese komplett geschlossen sind und lassen Sie das restliche Wasser aus der Leitung abfließen. Sollten Sie unter dem Waschbecken kein Ventil finden können, schließen Sie das Hauptventil. Dieses finden Sie meist vor dem Wasserzähler in Ihrem Keller. Lassen Sie auch hier das restliche Warm- und Kaltwasser aus der Leitung fließen

Entfernen Sie alle Dinge, die nicht nass werden dürfen unter dem Waschbecken/in der Nähe der Wandanschlüsse. Stromquellen/Stromanschlüsse bitte gegen Wasser schützen! (Zum Beispiel mit einer Plastikfolie)

Lösen Sie nun mit einem Maulschlüssel oder der Wasserpumpenzange die Überwurfmuttern, die die Wasserschläuche mit den Wandanschlüssen verbindet. Achtung: Es befindet sich wahrscheinlich immer noch Wasser in den Wasserschläuchen. Halten Sie einen Eimer unter den Anschluss/Wasserschlauch und lassen Sie das herauskommende Wasser in einen Eimer fließen.

Lösen Sie danach den alten Wasserhahn/die alte Armatur von dem Waschbecken. Meist wird der Wasserhahn/die Armatur mit eine Überwurfmutter von unten fixiert. Lösen Sie diese Überwurfmutter. Häufig ist der Wasserhahn/die Armatur zusätzlich noch mit einer Silikondichtung/Dichtungspaste an das Waschbecken befestigt. Trennen Sie diese Dichtung mit einem Messer. Entfernen Sie alle Reste der Dichtung und säubern Sie die Aussparung im Waschbecken gründlich, zum Beispiel von Kalkablagerungen.

Schritt 3: Einbau des neuen Wasserhahns/der neuen Armatur

Meist werden Dichtungsringe mit einem neuen Wasserhahn/einer neuen Armatur mitgeliefert. Legen Sie den weichen Dichtungsring auf die Öffnung in dem Waschbecken und fädeln Sie die Wasserschläuche des neuen Wasserhahns/der neuen Armatur durch das Loch im Waschbecken. Fädeln Sie nun von unten zuerst den harten Dichtungsring, dann die Unterlegscheibe und zum Schluss die Überwurfmutter über die Wasserschläuche. Befestigen Sie die Überwurfmutter noch nicht, da sich sonst die Position nicht mehr ändern lässt.

Schließen Sie nun die Wasserschläuche an die Anschlüsse an.

Bei HD-Wasserhähnen/Armaturen:
Achten Sie darauf, welcher Anschluss Warmwasser, und welcher Kaltwasser liefert. Meist können Sie dies an der roten/blaue Markierung am Schließventil erkennen: Rot steht für Warmwasser, Blau für Kaltwasser.

Bei ND-Wasserhähnen/Armaturen:
Lesen sich gründlich die Anleitung des Herstellers. Die blau markierte Kaltwasserleitung befestigen Sie an dem Wandanschluss. Die rot markierte Warmwasserleitung muss am Ausgang des Warmwasserspeichers/Boiler befestigt werden. Die weiß (oder mit einer anderen Farbe) markierte Wasserleitung ist für den Kaltwasserrücklauf bestimmt. Diesen schließen Sie an der Zuleitung des Boilers an.

Achten Sie darauf, dass das Schlauchende der Wasserschläuche gerade an die Wand gedrückt wird! Ansonsten kann es aus dem Anschluss tropfen. Zudem sollte die Überwurfmutter einfach mit der Hand beweglich sein. Sollte dies nicht der Fall sein, überprüfen Sie, ob das Gewinde exakt aufgeschraubt wurde.

Achten Sie zudem darauf, dass die Wasserschläuche nicht geknickt, oder verdreht werden! Dies kann zu Beschädigungen an den Schläuchen führen.

Befestigen Sie nun den neuen Wasserhahn/die neue Armatur. Sorgen Sie dafür, dass sich der Wasserhahn/die Armatur nicht mehr verschieben lässt, da es sonst zu Undichtigkeiten kommen kann. Um den Wasserhahn/die Armatur zu fixieren, ziehen Sie die Überwurfmutter an der Unterseite des Waschbeckens fest. Der Dichtungsring zwischen Wasserhahn und Waschbecken sollte nicht mehr sichtbar sein. Bei Bedarf können Sie auch Silikon zwischen Wasserhahn und Waschbecken hinzufügen.

Schritt 4: Wasserzufuhr wieder öffnen

Öffnen Sie nun alle Wasserleitungen. Sollte es zu tropfenden Anschlüssen kommen, kontrollieren Sie das Gewinde, bzw. den Dichtungsring und fügen bei Bedarf etwas Silikon hinzu, um die tropfenden Stellen zu schließen.

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